Berlin die Partyhauptstadt hier rockt es!
Berlin ist nicht nur die Hauptstadt, sondern auch die Partyhauptstadt Deutschlands. Es zieht immer mehr partywütige Jugendliche Jahr für Jahr in diese aus vielen Subkulturen bestehende Stadt.
Natürlich hat jeder seinen ganz eigenen Geschmack, welche Party und welche Musik gut ist.
In Folgendem wird ein ganz besonderer Musik-/ Lebensstil beschrieben, der eine große Anhängerschaft in der heutigen Zeit gefunden hat: Der (Punk-)Rock! In diesem Artikel wird auf ein Urgestein der berliner Rockszene eingegangen, das auch heute noch zu den angesagtesten Rock-Clubs Berlins zählt.
Berlin SO 36 – woher kommt dieser Name und wieso wurde er für einen der angesagtesten Rockclubs Berlins verwendet? Berlin SO 36 – kurz „SO 36“, „36“ oder auch „Kreuzberg 36“ steht historisch für den Namen Berliner Postzustellbezirk Südost 36, der zur damaligen Zeit nicht nur das Kreuzberger Gebiet, sonder auch die Bezirke Mitte und Treptow umfasste.
Häufig wird dieser kleine Teil, der im Westen vom heute inzwischen zugeschütteten Luisenkanal und im Süden vom Landwehrkanal umgrenzt wird, heutzutage auch im Jargon SO 36 deklariert.
Dieser Gegensatz zwischen der Vergangenheit und der belebten Gegenwart verleiht diesem Club einen wohl einzigartigen Flair, den man unbedingt einmal erlebt haben muss!
Betrieben wird dieser Club von dem kulturfördernden Verein Sub Opus 36 e.V..
Musikalisch bietet das SO 36 alles außer Charts, die man jeden Tag im Radio rauf und runter hören kann. Der Club bietet unter anderem Newcomern ihre Musik zum Besten zu geben. Früher spezialisierte sich das SO 36 auf Punkmusik. Heute aber werden die Gäste mit einer großen Musikauswahl in den Bereichen Crossover, Tecno, Hip-Hop u.a. beschallt.
Das SO 36 – Team, sowie die Besucher setzen sich aus Menschen mit völlig unterschiedlichem Hintergrund und unterschiedlicher Subkulturen zusammen. Somit könnte man sagen das SO 36 ist eine Brücke oder auch ein Sammelplatz, der die Menschen zusammenführt, um gemeinsam Spaß zu haben.
Veranstaltungen ist einer der Schlüsselbegriffe, die man mit dem SO 36 verbindet. Das SO 36 bereitet die Veranstaltungen nicht speziell für die jeweiligen Zielgruppen vor, sondern arbeitet immer individuell mit den Teams zusammen. Der Verein bestand früher ausschließlich aus ehrenamtlichen Mitglieder. Leider ist es dem Verein nicht mehr möglich gewesen ohne diverse Gelder zu existieren. Der Verein Sub Opus 36 e.V. musste also einen neuen Weg einschlagen. Es wurde entschieden bezahlte Angestellte anzustellen, die Veranstaltungstechnik zu professionalisieren und den Gastronomiebereich als wirtschaftlichen Eigenbetrieb zu organisieren.
Aber an diesem Punkt muss eines erwähnt werden: Das SO 36 hat immernoch als Hauptziel die Kulturförderung und keine großen kommerzielen Absichten! Angemessene Eintritts- und Getränkepreise bestätigen dies und geben dem Gast das Gefühl ein Teil des Ganzen zu sein.
Das SO 36 ist zwischen 4 und 5 Tage die Woche geöffnet und rechnet jährlich eine Besucherzahl von über 70 000 Gästen.


